Maravijaya-Buddha-Statue aus Holz aus Myanmar
€2400,00
Große Buddha-Figur Maravijaya aus geschnitztem Holz, Schwarzlack und Vergoldung. Der Erwachte ist auf seinem doppelten Lotossockel im Bhumisparsha Mudra dargestellt und ruft so die Erde an, seine Erleuchtung zu bezeugen.
- Birma, Shan-Staaten, Konbaung-Zeit um 1800.
- Sehr guter Erhaltungszustand.
- Provenienz: Nachlass des Kunsthändlers Claude de Marteau.
- Verkauft mit Herkunftsnachweis.
- H 65 CM X T 21 CM X B 33 CM.
1 im Geschäft erhältlich
Die Weihehöhle, ein charakteristisches Merkmal alter burmesischer Buddhas
Auf der Rückseite des Sockels dieser Holz-Buddha-Statue aus Myanmar befindet sich eine Weihehöhle, die häufig bei burmesischen Kultbildern zu finden ist. Weit mehr als ein bloßes Herstellungsdetail, ermöglichte diese Öffnung das Einbringen heiliger Objekte, bevor die Statue endgültig versiegelt wurde.
Gemäß den Traditionen des Theravāda-Buddhismus konnte diese Höhle Reliquien, Blattgold, heilige Texte (Paritta), Schutzformeln, gesegnete Stoffe oder andere rituelle Beigaben enthalten. Ihre Anwesenheit trug zur Weihe des Bildes bei und machte die Skulptur zu einem wahren Andachtsobjekt und nicht zu einer bloßen künstlerischen Darstellung.
Bei monoxylischen Holzstatuen wurde diese Höhle in der Regel direkt in den Stamm geschnitzt, bevor sie mit einem Holzstück oder einem Lackpfropfen verschlossen wurde. Es ist nicht ungewöhnlich, dass dieser Verschluss im Laufe der Zeit verschwunden ist, wodurch heute die Stelle der ehemaligen rituellen Beigaben sichtbar wird.
Die Anwesenheit dieser Höhle ist somit ein wertvolles Zeugnis der religiösen Funktion des Werkes und erinnert daran, dass diese Bilder vor allem für den Kult in Tempeln oder privaten Schreinen bestimmt waren, wo sie die tägliche Praxis des burmesischen Buddhismus begleiteten.

Dieses Archivfoto von Claude de Marteau belegt die Präsenz dieser Statue in seiner Sammlung seit den 60er/70er Jahren
Diese Statue stammt aus der ehemaligen Sammlung von Claude de Marteau, die er im Laufe mehrerer Jahrzehnte auf Reisen und bei Forschungen in Südostasien zusammengetragen hat.











