Chofa, Dachfirstverzierung eines thailändischen Wat-Tempels.
€1200,00
Dachfirstverzierung eines buddhistischen Tempels, genannt Chofa, je nach Interpretation „Garuda“ (Sanskrit: Adler), das Reittier des Gottes Vishnu, oder „Hong/Hamsa“ (Thai: Hong /Sanskrit: Hamsa), der den mythischen Vogel oder Schwan/Gans, das Fahrzeugtier (Vâhana) des Gottes Brahma, darstellt.
- Thailand, 19. Jahrhundert. Dominante Holz- und braune Patina, hier und da Reste von roter Schale.
- Der Sockel ist aus weißem oder schwarzem Stahl und die Neigung des Chofas ist einstellbar.
- Provenienz: Nachlass des Sammlers und Kunsthändlers Claude de Marteau.
- Verkauft mit Herkunftsnachweis.
- Einen Überblick über die unglaubliche Karriere dieses talentierten Sammlers finden Sie hier: https://www.thecdmcollection.be/
- H max 167 CM (H Chofa allein 144 CM) X T 26 CM X L 27 CM.
- Standfuß L 28.5 CMX T 34 CM.
1 im Geschäft erhältlich
Eine heilige Tempelverzierung in Gestalt von Garuda
Der Chofa thront über den Dächern der buddhistischen Tempel Thailands und ist eines der emblematischsten architektonischen Elemente der Wat. An der Spitze der Giebel aufgerichtet, markiert er symbolisch die Begegnung zwischen der irdischen und der himmlischen Welt. Aus Holz geschnitzt, manchmal vergoldet oder lackiert, ist er sowohl ein dekoratives Element als auch ein kraftvolles religiöses Symbol. Dort oben koexistieren sie mit den Hang Hong, Schutzdrachen, die seitlich am Dachfries platziert sind.
Garuda, Hong oder Naga: Welche Darstellungen des Chofa?
Nach thailändischer Tradition stellt der Chofa meist Garuda dar, den mythischen Vogel indischen Ursprungs, der zum Reittier des Gottes Vishnu wurde. Als Beschützer heiliger Stätten wird Garuda mit Macht, Wachsamkeit und dem Sieg des Guten über die Kräfte des Bösen assoziiert.
Andere Interpretationen sehen darin den Hong (oder Hamsa auf Sanskrit), einen himmlischen Vogel, der einem Schwan oder einer heiligen Gans gleichgesetzt wird, Reittier des Gottes Brahma und Symbol spiritueller Reinheit. Einige Chofas nehmen auch die Form eines Naga an, eines schlangenähnlichen Wächters und Beschützers. Er gilt als Vermittler zwischen Himmel und Erde sowie als Verbindung zwischen der Welt der Menschen und dem Jenseits. In der buddhistischen Tradition wird er manchmal mit dem Regenbogen assoziiert: Beim Abstieg des Buddha vom Himmel wird die himmlische Treppe mit einem Regenbogen gleichgesetzt, dessen beide Geländer von zwei Naga gebildet werden.
Ein architektonisches Element, das jedem Wat eigen ist
Jeder Chofa wird speziell für den Tempel angefertigt, für den er bestimmt ist. Seine schlanke Silhouette verlängert die Dachlinie und trägt zur visuellen Identität des Bauwerks bei. Antike Modelle zeigen oft sehr ausdrucksstarke Formen mit gebogenem Schnabel, stilisiertem Kamm und fein geschnitzten Details, die das Können thailändischer Handwerker offenbaren.
Der Chofa, eine begehrte antike Skulptur
Diese antiken Skulpturen sind bei Sammlern buddhistischer Kunst, asiatischer Kunst und religiöser Architektur besonders begehrt. Bei Restaurierungen oder Umbauten aus Tempeln entfernt, sind sie heute seltene Zeugen des thailändischen spirituellen Erbes. Ihre Präsenz in einer von Spiritualität geprägten Inneneinrichtung schafft einen bemerkenswerten Dialog zwischen Kunst, Geschichte und Symbolik.
Ein antiker Chofa aus einem Tempel bewahrt so die gesamte symbolische Kraft seiner ursprünglichen Verwendung und wird gleichzeitig zu einem außergewöhnlichen skulpturalen Werk, ideal für einen Sammler oder als Herzstück eines großzügigen Empfangsraums.














