Shan-Buddha in Bhumisparsha Mudra, vergoldetes Holz, Birma
€2300,00
Shan-Skulptur eines Buddha aus lackiertem und vergoldetem Holz, gekennzeichnet durch eine ausgeprägte Präsenz und expressive Modellierung. Die Behandlung des Gesichts und der Reichtum der Oberfläche zeugen von traditioneller Arbeit aus den Shan-Staaten.
- Maße: H 54 cm × B 28 cm × T 17,5 cm
- Gewicht: 4,35 kg
- Eine kleine Fehlstelle an der Basis
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Sitzender Shan-Buddha in Bhumisparsha Mudra, vergoldetes Holz, Birma
Große Votiv-Darstellung des Buddha aus geschnitztem, lackiertem und vergoldetem Holz, aus den Shan-Staaten in Birma, datiert auf das 19. Jahrhundert. Diese Skulptur zeichnet sich durch den Reichtum ihrer Oberfläche, die Dichte ihres Materials und die Qualität ihrer Modellierung aus. Das Gesicht mit vollen, weichen Zügen sowie die leicht kompakten Proportionen sind charakteristisch für Shan-Arbeiten.
Die Bhūmisparśa Mudra, oder „Geste der Erdberührung“, verweist auf den Moment, in dem der Buddha die Erde als Zeugin seines Erwachens anruft, was seinen Sieg über Māra (Maravijaya) kennzeichnet. Diese Ikonografie, zentral im Theravāda-Buddhismus, ist weit verbreitet in Birma und in der gesamten buddhistischen Welt.
Die Oberfläche zeigt einen schwarzen Lack, der mit Vergoldung überzogen ist, heute patiniert, mit Tonvariationen und einer Abnutzung, die dem Alter entspricht. Das Ensemble bewahrt eine homogene Lesbarkeit ohne nennenswerte Brüche und zeugt von beherrschter traditioneller Arbeit.
Diese Art von Votiv-Skulptur wird üblicherweise mit einem aus dem Massivholz geschnitzten Thron gefertigt, wie unten abgebildet. Es war jedoch nicht ungewöhnlich, dass diese fragilen Elemente unter dem Einfluss des feuchten Klimas mit der Zeit verschwanden. In einigen Fällen wurde der untere Teil abgetrennt, wahrscheinlich aus Gründen der Konservierung. Die ausgeprägte Erosion des Holzes unter der Basis deutet hier auf einen alten Eingriff hin.
Provenienz: ehemalige Sammlung Claude de Marteau. Verkauft mit Zertifikat.
Diese Art von Skulptur ist umfassend dokumentiert, insbesondere in dem Werk Burmese Buddhist Sculpture – The Johan Möger Collection, Otto Karow, White Lotus, S. 85.









