Buddha aus Bronze, Burma (Myanmar), XIXᵉ Jahrhundert

2500,00

  • Diese Buddha-Statue aus einer Kupferlegierung aus dem frühen 19. Jahrhundert weist stilistische Merkmale auf, die auf birmanische und siamesische Einflüsse hinweisen.
  • Die Basis in Form einer doppelten Lotusblüte mit seitlichen Perforationen ist ein atypisches Element, das von einem speziellen Auftrag oder von regionalem Kunsthandwerk zeugen kann, das vom kulturellen Austausch der Zeit beeinflusst wurde.
  • Es gibt eine diskrete Volutenverzierung auf dem Rand des Sanghati, ein Detail, das manchmal bei Statuen aus Südlaos (Provinzen Savannaketh, Champassak…) zu finden ist. Die Basis selbst folgt einem wenig dokumentierten Muster, das an Einflüsse von Ava oder Lan Na erinnert.
  • Die beiden Perforationen auf der linken und rechten Seite des Sockels deuten auf eine Verankerungs- oder Einbettungsfunktion hin, möglicherweise um auf einem größeren Sockel, einem Altar oder einer Holzstruktur befestigt zu werden, was die rituelle Funktion des Sockels unterstreicht.
  • In den buddhistischen Praktiken in Laos ist es üblich, dass rote Pigmente nicht nur auf den ushniṣha, sondern auch auf andere Teile der Statue, die mit Reinheit und Erleuchtung in Verbindung gebracht werden, aufgetragen werden. Da der Lotus das Symbol für spirituelle Reinheit und die Überwindung von Leiden ist, ist es logisch, dass dieser Teil bei einer Weihe ebenfalls mit Pigmenten hervorgehoben wird.
  • H 28 cm x B 14 cm x T 7 cm
  • Gewicht: 1095 Gramm
  • Herkunft: Succession du collectionneur Claude de Marteau
  • Verkauft mit Herkunftsnachweis.

 

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