Antike Monpa-Maske aus dem Himalaya
Antike polychrome Holzmaske der Monpa-Sherdukpen-Tradition, stammend aus Arunachal Pradesh im indischen Himalaya, an der Grenze zu Tibet und Bhutan, östlich von Nepal. 19. Jahrhundert.
- Innere Patina eines Rituals, auf dem Holz und den Lederriemen.
- Provenienz: Sammlung Claude de Marteau, Verkauf mit Zertifikat.
- H 28 cm x B 20 cm x T 7 cm
Verkauft
Die Ursprünge der Monpa-Masken in der tibetischen Tradition
Die Tradition der Monpa-Masken wurzelt in den alten rituellen Praktiken des Himalayas und den präbuddhistischen Glaubensvorstellungen Tibets. Vor dem Aufkommen geschnitzter Masken sollen bestimmte zeremonielle Praktiken Körperbemalung und natürliche Pigmente genutzt haben, um das Gesicht der Teilnehmer symbolisch zu transformieren.
Animistische Kulte und mit dem Bön verbundene Traditionen begünstigten in der Folge das Entstehen von Masken, die Tiere und übernatürliche Wesen darstellten. Mit der Verbreitung des tibetischen Buddhismus entwickelten sich diese Praktiken weiter und wurden durch Darstellungen von Schutzgottheiten und Figuren aus religiösen Erzählungen bereichert.
Die Entwicklung der rituellen Cham-Tänze und des traditionellen tibetischen Theaters trug ebenfalls zur Vielfalt der Formen und Ausdrücke der Masken bei. Bei religiösen Zeremonien und volkstümlichen Aufführungen eingesetzt, verbanden sie eine spirituelle Funktion mit einer wahrhaft künstlerischen und theatralischen Dimension.
In diesen Traditionen zeugen die Monpa-Masken von der Begegnung zwischen alten Himalaya-Glaubensvorstellungen und dem tibetischen Buddhismus.
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