Große Buddha-Statue aus Holz Ayutthaya
€5500,00
Diese thailändische Statue aus vergoldetem Holz stellt den stehenden Buddha dar, beide Hände im Abhaya Mudra erhoben, einer Geste des Schutzes und der Beruhigung. Das fein modellierte Gesicht weist leicht abfallende, längliche Augen, eine feine, gerade Nase sowie ein leichtes, gelassenes Lächeln auf – Merkmale des späten Ayutthaya-Stils. Der schlanke Körper und das einfache, am Körper anliegende Gewand spiegeln die für die buddhistische Bildhauerei dieser Zeit typische Eleganz wider. Die Ushnisha wird von einer fein geschnitzten Flamme gekrönt, einem markanten Merkmal königlicher und Prozessionsstatuen des späten 18. Jahrhunderts.
- Der Buddha ruht auf einem (fest verbundenen) achtseitigen, mehrstufigen Sockel, der mit stilisierten Lotusmotiven verziert ist, mit Spuren einer alten Vergoldung auf traditionellem schwarzem Grund.
- Die linke Hand weist eine helle Verfärbung auf, wahrscheinlich eine alte Feuchtigkeitsspur.
- Die Basis des Sockels weist normale Gebrauchsspuren auf; sie neigt das Bildnis des Buddha leicht und kann durch das Anbringen kleiner Filzgleiter korrigiert werden.
- Herkunft: Succession Claude de Marteau
- Verkauft mit Herkunftsnachweis.
- H 123 cm x T 40 cm x B 30 cm.
1 im Geschäft erhältlich
Der den Ozean beruhigende Buddha, eine für Thailand typische Ikonographie
Diese vergoldete Buddha-Statue aus Holz stellt den stehenden Buddha dar, beide Hände im Abhaya Mudra erhoben, eine in Thailand als Pang Ham Samut oder „Den Ozean beruhigen“ bekannte Haltung. Diese für die thailändische buddhistische Tradition typische Ikonographie erinnert an eines der dem Buddha zugeschriebenen Wunder, bei dem er das Hochwasser des Flusses Nairañjanā bändigte, um die Menschen zu schützen und die Kāśyapa-Asketen sowie ihre Jünger zu bekehren. Über das Wunder hinaus symbolisiert diese Geste die Beherrschung der Naturkräfte, den Schutz und den Sieg der Weisheit über Hindernisse.
Durch das gelassene Gesicht, den schlanken Körper, das eng am Körper anliegende Gewand und die Flamme, die die Ushnisha krönt, steht dieses Werk in der Tradition des späten Ayutthaya-Königreichs. Die sehr gut erhaltene Vergoldung auf einer schwarzen Lackgrundierung sowie das bedeutende Format zeugen von der Qualität dieses Kultbildes, das für einen Tempel oder ein Heiligtum bestimmt war.

Die Ushnisha wird von einer fein geschnitzten Flamme gekrönt, ein markantes Merkmal königlicher und Prozessionsstatuen des späten 18. Jahrhunderts. Das Gesicht weist leicht abfallende, längliche Augen auf, die typisch für die späte Ayutthaya-Periode sind.
Diese Skulptur stammt aus dem Nachlass von Claude de Marteau und wird mit ihrem Herkunftsnachweis verkauft. Sie ist ein bemerkenswertes Zeugnis der thailändischen religiösen Kunst des späten 18. Jahrhunderts.











