Burmesischer Bronze-Buddha mit Inschrift und Datierung (1331 / 1869–70) – Myanmar
€3500,00
Dieser burmesische Bronze-Buddha der Mandalay-Periode mit Inschrift und Datierung stellt Shakyamuni in Bhumisparsha Mudra dar, der Geste der Anrufung der Erde als Zeugin seiner Erleuchtung. Die eingravierte Kartusche nennt einen identifizierten Stifter sowie einen lokalen religiösen Kontext, charakteristisch für die Votivpraktiken des Theravāda-Buddhismus in Burma.
- Burma (Myanmar), Mandalay-Periode, um 1870.
- Provenienz: ehemalige Sammlung Claude de Marteau.
- Maße: H 46 cm × B 43 cm × T 25 cm.
- Gewicht: 17 kg.
1 im Geschäft erhältlich
Burmesischer Bronze-Buddha mit Inschrift und Datierung – Mandalay-Periode (19. Jahrhundert)
Darstellung des Buddha in Bhumisparsha Mudra, sitzend in Vajrāsana auf lotusförmiger Basis, ausgeführt in Kupferlegierung. Diese burmesische Arbeit (Myanmar) aus der Mandalay-Periode steht in der Tradition des Theravāda-Buddhismus. Sie zeichnet sich durch ausgewogene Proportionen und qualitätvolle Modellierung aus. Das Gesicht mit vollen, leicht asymmetrischen Volumen drückt eine Form innerer Zurückhaltung aus: der gesenkte Blick des Mitgefühls, mit Nüchternheit behandelt, verleiht dem Ganzen eine verkörperte Innerlichkeit.
Die Basis trägt eine eingravierte Inschrift in burmesischer Sprache, in einer Kartusche angeordnet. Sie erwähnt eine religiöse Stiftung mit Angabe des Tages, des Jahres 1331, des Stifters – identifiziert als U Nana – sowie eines Klosters im Distrikt Shataw (Transkription zu präzisieren). Datiert auf den 9. Tag eines Mondmonats des Jahres 1331 (burmesischer Kalender, Jahr beginnend etwa im April), entsprechend 1869–1870.
Die von Hand ausgeführte Gravur weist Unregelmäßigkeiten in Linienführung und Tiefe auf, die eine standardisierte Produktion ausschließen. Die gesamte Inschrift fügt sich natürlich in die Basis ein, ohne sichtbare Brüche oder spätere Hinzufügungen.
Die Legierung entwickelt eine nuancierte goldbraune Patina, durchsetzt von dunkleren Bereichen durch Oxidation. Die Abnutzungen, sichtbar an den hervorstehenden Partien – Nase, Lippen, Knie –, sind kohärent und tragen zu einer homogenen Lesart der Oberfläche bei.
Das beträchtliche Gewicht der Skulptur, 17 Kilogramm, bedingt durch eine signifikante Metallmenge, kann als Ausdruck einer substanziellen Stiftung interpretiert werden, da der Begriff des Verdienstes im burmesisch-buddhistischen Kontext eng mit dem Akt der Opfergabe verbunden ist.
Sehr guter Erhaltungszustand mit alters- und gebrauchsgemäßen Abnutzungen.
Provenienz: Ehemalige Sammlung Claude de Marteau. Diese verbindet das Stück mit einem anerkannten Ensemble buddhistischer Kunst, das über mehrere Jahrzehnte zusammengetragen wurde.
Verkauf mit Zertifikat.














