Lampe Mobile Sommerso, Murano

2800,00

  • Mobile Lampe aus verchromtem Stahlrohr, gekrönt von einer smaragdgrünen, durchscheinenden Sommerso-Murrine, die an die „Schlangenlampen“ erinnert, die für das italienische Design der 1970er Jahre typisch waren.
  • Der Lampenwinkel lässt sich neigen, die Drehung nach vorne oder hinten (nach oben/unten) wird mit einer Schraube fixiert.
  • Ersetzte Elektrifizierung, 5W LED-Strahler.
  • Das Chrom ist sehr gut erhalten, die Glaswaren weisen kleine Kratzer auf. (siehe Fotos).
  • H 30 bis 44 CM (max., je nach Neigung) X T 51 CM X L 51 CM.
  • Durchmesser des Diffusors in Murano: 20 CM.
  • Gewicht 15 kg.

1 im Geschäft erhältlich

Die Sommerso-Technik

Die Sommerso-Technik ist Teil der Glasexperimente, die Mitte des 20. Jahrhunderts in Murano betrieben wurden, getragen von zahlreichen Glasmeistern und Designern, darunter Flavio Poli, Alfredo Barbini sowie Gestalter aus dem Umfeld des Hauses Venini, die dazu beitrugen, ihre technischen und ästhetischen Standards zu definieren.

In den 1950er-Jahren entwickelt Flavio Poli (1900–1984) eine bedeutende Glasproduktion, die auf der Erforschung dieser Technik beruht. Sommerso basiert auf der sukzessiven Überlagerung von Glasschichten, die entsteht, indem das Objekt in verschiedene Tiegel mit geschmolzenem Glas getaucht wird. Dieses Verfahren ermöglicht Tiefenwirkungen und subtile Farbkombinationen, die mit traditionelleren Methoden nur schwer zu erreichen sind.

Zwischen 1951 und 1954 entwirft er mehrere ikonische Modelle, zusammengefasst in der Serie Valve, deren Formen frei von Muschelschalen inspiriert sind. Parallel dazu fertigt er Vasen und Schalen mit klaren Linien, die eine Schicht farblosen Glases mit ein oder zwei Schichten farbigen Glases kombinieren. Diese Werkgruppe wird heute als „sommerso“ bezeichnet – in direktem Bezug auf die verwendete Technik.

Vase Siderali Flavio Poli Seguso Vetri d’Arte 1952

Vase aus der Serie Siderali, geblasenes Kristallglas mit zentraler Murrine, Seguso Vetri d’Arte, 1952.

Diese Produktion findet rasch großen kritischen Anklang. Der innovative Charakter dieser Stücke – sowohl in der Materialbehandlung als auch in ihrer Formensprache – bringt ihm mehrere Auszeichnungen ein, darunter 1954 den Compasso d’Oro. Damals überraschen diese Objekte mit einer Ästhetik, die mitunter dem skandinavischen Design nahegebracht wird. Im selben Zeitraum entwickeln schwedische Manufakturen wie Kosta Boda oder Orrefors vergleichbare formale Forschungen.

Hervorzuheben ist auch die entscheidende Rolle des Glasmeisters Angelo Seguso, jüngerer Bruder und Nachfolger von Archimede Seguso, der die Ausführung der meisten dieser Stücke übernahm. Seine technische Expertise war für die Beherrschung des besonders anspruchsvollen Sommerso-Verfahrens wesentlich.

Flavio Poli setzt seine Forschungen zum Sommerso bis zu seinem Weggang aus dem Haus Seguso Vetri d’Arte im Jahr 1963 fort. Auch wenn andere Glasmeister aus Murano später ähnliche Modelle fertigen, sind Fachleute der Ansicht, dass Flavio Poli – in Verbindung mit dem Können von Angelo Seguso – zu den vollendetsten Interpreten dieser Technik zählt.

Lieferung in Belgien

Lieferung in Frankreich

Lieferung in Luxemburg

iconfinder_world_1402592

Weltweite Lieferung

Produit sous option

Le produit est actuellement sous option. Veuillez nous contacter pour tout renseignement.

Product on hold

The product is currently on hold. Please contact us for further information.

Fermer
error: Content is protected !!