Taschenleerer aus Zinn – Eva Herbiet & Freddy Wybaux
€450,00
Monogrammierter Taschenleerer aus Zinn H & W – Eva Herbiet & Freddy Wybaux
- L 22 cm x T 22 cm x H 1 cm.
- Perfekter Zustand.
1 im Geschäft erhältlich
Eva Herbiet und Freddy Wybaux: ein künstlerischer Dialog im Palais des Congrès de Liège
Der Palais des Congrès de Liège, erbaut zwischen 1956 und 1958 von der Architektengruppe L’Équerre, gilt als eine der bedeutendsten Realisierungen des belgischen Modernismus. Im Parc de la Boverie am Ufer der Maas gelegen, zeichnet sich dieses Ensemble aus Beton, Glas und Vinalmont-Kalkstein sowohl durch seine Einbindung in die Landschaft als auch durch den Stellenwert der Kunst in seiner Architektur aus.
Zu den markantesten Interventionen zählen jene von Eva Herbiet und Freddy Wybaux, deren Werke mit den Fassaden des Gebäudes in Dialog treten. Eva Herbiet, 1913 in Cerexhe-Heuseux geboren, entwickelt eine abstrakte Praxis, in der Farbe und Rhythmus eine zentrale Rolle spielen, insbesondere in der Keramik. Für den Palais schafft sie am Eingang ein bedeutendes Wandfresko, das als Erweiterung des Raums konzipiert ist.
Freddy Wybaux, 1906 in Molenbeek-Saint-Jean geboren und in Lüttich und Antwerpen ausgebildet, vertritt einen skulpturalen Ansatz, der auf Geometrie und der Arbeit am Volumen beruht. Seine Intervention nimmt die Form eines monumentalen Reliefs an, das in die Architektur eingeschrieben und von einer aufwärts gerichteten Bewegung belebt ist.
Dieser Taschenleerer aus Zinn überträgt die Begegnung dieser beiden Ansätze in den häuslichen Maßstab. Das Gleichgewicht zwischen Fläche und Relief sowie die Spannung zwischen Struktur und Komposition machen ihn zu einem repräsentativen Stück des belgischen Nachkriegsmodernismus.












