Kleiner Schreibtisch George Nelson Herman Miller Contura

2600,00

  • Flacher Schreibtisch der EOG (Executive Office Group), entworfen von George Nelson für Contura unter Lizenz von Herman Miller, entworfen 1949 und bis 1978 aufgelegt.
  • Dieses Modell zeichnet sich durch eine rechteckige Tischplatte aus amerikanischem Nussbaumfurnier aus, kombiniert mit einem seitlichen Korpus, der sich zu drei Schubladen öffnet und von einem teilweise geschlossenen Fach gekrönt wird.
  • Das H-förmig montierte, verchromte Stahlrohrgestell, das auf Pads ruht, unterstreicht die strenge Ästhetik des amerikanischen modernistischen Designs der 1950er Jahre.
  • Ein Schreibtisch mit prägnanten Proportionen, der sich leicht in kleine Räume integrieren lässt, auch in zentraler Position.
  • Der Schlüssel ist nicht mehr verfügbar.
  • B 162 CM X T 76 CM X H 75 CM.
  • Nützliche H 72 CM.
  • Schubladen T 57 CM X H 13 CM.
  • Normale Gebrauchsspuren auf der Tischplatte: leichte Kratzer und eine Verfärbungszone (Handauflage) (siehe Fotos).

1 im Geschäft erhältlich

Contura und die Verbreitung des Herman Miller Designs in Europa

Contura nimmt eine zentrale, aber oft unterschätzte Rolle in der Geschichte des modernistischen Designs in Europa ein. In den 1950er Jahren, als amerikanische Möbel von George Nelson oder Charles & Ray Eames zu internationalen Referenzen wurden, setzte Herman Miller auf europäische Lizenzen, um seine Verbreitung außerhalb der Vereinigten Staaten zu gewährleisten. In diesem Kontext wurde Contura S.A. zu einem seiner Schlüsselpartner.

Mit Sitz in der Schweiz gewährleistete Contura die offizielle Distribution von lizenzierten Herman Miller Möbeln in Europa. Sie vertrieb heute ikonische Stücke, wie die von George Nelson entworfenen Schreibtische – insbesondere den EOG-Schreibtisch – sowie mehrere Stuhlmodelle der Eames. Diese für den europäischen Markt produzierten Möbel zeugen von einer industriellen und logistischen Anpassung des amerikanischen Designs an die damaligen europäischen Standards und Vertriebswege.

Diese Zusammenarbeit markiert eine entscheidende Übergangsphase. 1957 erwarb Willi Fehlbaum, Gründer von Vitra, die europäischen Produktionsrechte von Herman Miller. Nach und nach gingen die Produktion und der Vertrieb der ikonischen Modelle unter die Kontrolle von Vitra über. Ab 1983 wurden die für Europa bestimmten Möbel ausschließlich unter dem Label Vitra verkauft, womit Conturas Rolle als direkter Distributor endete.

Heute sind die mit „Contura Herman Miller“ gestempelten Stücke wertvolle Zeugen dieser Periode. Sie illustrieren die entscheidende Rolle von Contura bei der Einführung des amerikanischen modernistischen Designs in Europa, bevor Vitra die industrielle Kontinuität sicherstellte. Diese Verbindung erklärt die enge Beziehung zwischen diesen wichtigen Akteuren des Möbeldesigns des 20. Jahrhunderts.

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