Beleuchteter Barschrank „Astrid“ aus Palisander von Oswald Vermaercke
Barschrank / Highboard von Oswald Vermaercke für V-Form, aus Palisander, Serie „Astrid“, um 1958.
- Das Möbelstück wurde von unserem Restaurator gereinigt, geschliffen und lackiert.
- Neuer gedrehter Schlüsselkopf aus massivem Messing, funktionelles Schloss.
- B 127 CM X T 39 CM X H 118 CM.
- Klappe H 46 CM X T 34 CM.
- Schubladen T 31 CM X H 9 CM.
Verkauft
Highboard „Astrid“ aus Palisander von Oswald Vermaercke & V-Form
Dieses Highboard aus Palisander wurde vom belgischen Hersteller V-Form unter der Leitung von Oswald Vermaercke produziert und gehört zur Serie „Astrid“, die in den 1960er Jahren als Weiterentwicklung der ersten „Paola“-Modelle entstand. Diese Serie veranschaulicht eine Entwicklung belgischer Möbel hin zu architektonischeren Linien und anspruchsvolleren Innenausstattungen, die stets stark vom skandinavischen Design der damaligen Zeit beeinflusst waren.
Das Möbelstück zeichnet sich durch seine ausgewogenen vertikalen Proportionen, die Tiefe seines Palisanderfurniers sowie die besonders sorgfältige Qualität seiner Verarbeitungsdetails aus. Die sehr kontrastreiche Maserung des Holzes verstärkt die grafische Präsenz der Fronten und bewahrt gleichzeitig eine gewisse modernistische Nüchternheit, die für die Produktionen von V-Form charakteristisch ist.
Das zentrale Barfach verfügt über eine Klapptür, die einen ausgestatteten Innenraum freigibt, der sich beim Öffnen automatisch beleuchtet. Diese Vorrichtung, die besonders repräsentativ für hochwertige Möbel der 1960er Jahre ist, unterstreicht den funktionalen und raffinierten Charakter des Möbelstücks und hebt gleichzeitig die Innenflächen und Stauräume hervor.
Die massiv geschnitzten Griffe, die Beschläge sowie das feine und leicht konische Untergestell tragen zum architektonischen Gleichgewicht des Ganzen bei. Dieses Streben nach visueller Leichtigkeit trotz beachtlicher Proportionen gehört zu den bekanntesten Signaturen von Oswald Vermaerckes Kreationen für V-Form.
Die Serie „Astrid“, die wie die ersten „Paola“-Produktionen immer seltener wird, zeugt von der Entwicklung des belgischen Modernismus hin zu strukturierteren, technischeren und anspruchsvolleren Möbeln in den 1960er Jahren.













