Domino-Kronleuchter von Gaetano Sciolari – Messing und spiegelpoliertes Chrom – 1970
€2900,00
Kronleuchter mit 9 Lichtstellen aus Messing und spiegelpoliert verchromtem Metall, Gaetano Sciolari für Sciolari, Edition der 70er-Jahre.
- H max. 80 cm × T 50 cm × B 50 cm.
- H nur Kronleuchter (43 cm)
- Einige normale Gebrauchsspuren an den polierten Flächen; selten ist eine feine Oxidation sichtbar (auf den Fotos), jedoch nicht, wenn die Leuchte hängt.
- Sorgfältige und sichere Lieferung per Spedition.
1 im Geschäft erhältlich
Sciolari-Kronleuchter der 70er – eine Lichtarchitektur aus Messing
Dieser Vintage-Kronleuchter aus den 70er-Jahren von Gaetano Sciolari zeichnet sich durch eine nahezu architektonische Konstruktion aus: Eine Abfolge geometrischer Volumen organisiert sich um eine zentrale Achse zu einer zugleich modularen, kubischen und linearen Komposition. Messing betont die Kanten, während reflektierende Flächen die Lichtquellen vervielfachen und der Struktur zusätzliche Tiefe verleihen.
Mehr als eine bloße Pendelleuchte wirkt das Objekt wie eine echte Lichtskulptur. Seine markante Geometrie erlaubt es ihm, das Zentrum eines Wohnzimmers, Esszimmers oder einer großen Eingangshalle zu besetzen – ohne den traditionellen Zierrat des klassischen Kronleuchters. Reflexspiele und die Wiederholung der Lichtpunkte verändern seine Wirkung je nach Blickwinkel.

Eine Leuchte mit ausgefeilter Konstruktion, deren Erscheinung dennoch schlicht, sofort lesbar und leicht zu integrieren bleibt.
Diese dreidimensionale Konzeption ist charakteristisch für die Arbeit von Gaetano Sciolari: sichtbare Strukturen, orthogonale Linien, modulare Assemblagen und die Kombination von Metallen mit kontrastierenden Oberflächen.
Ein geometrischer Kronleuchter zwischen italienischem Design und architektonischem Mobiliar
Sciolari entwickelt ein sofort erkennbares Vokabular, in dem die Leuchte wie eine kleine Architektur gebaut ist. Stäbe, Rahmen und kubische Elemente bleiben bewusst sichtbar und sind integraler Teil der Zeichnung. Je nach Modell tritt Messing in Dialog mit Chrom, poliertem Stahl oder reflektierenden Flächen und schafft grafische Kompositionen, die im eingeschalteten Zustand ihre volle Plastizität entfalten.

Die Wahl der Leuchtmittel verändert die Wirkung des Kronleuchters radikal: weiß für einen grafischeren Kontrast, goldfarben für ein wärmeres Lichtbild, silberfarben zur Betonung seines reflektierenden, architektonischen Charakters.
Bei diesem Exemplar rahmen die verschiedenen Metallebenen die Lichtquellen und werfen ihr Licht in mehrere Richtungen zurück. Das Ergebnis bewahrt die Strenge einer geometrischen Konstruktion und bringt zugleich die Wärme des Messings ein – so funktioniert der Kronleuchter ebenso in einem Interieur der 70er-Jahre wie in einer reduzierteren zeitgenössischen Architektur.
Seine relativ offene Silhouette vermeidet zudem den massiven Effekt, den manche großen Kronleuchter erzeugen können. Sie lässt Decke und die Zwischenräume der einzelnen Module sichtbar und verstärkt so den Eindruck einer schwebenden Struktur.
Gaetano Sciolari und die internationale Ausstrahlung italienischer Leuchten
Die Formensprache Gaetano Sciolaris reicht weit über die Produktion seines eigenen Hauses hinaus. Parallel zum Unternehmen Sciolari, zunächst in Rom, später in Mailand ansässig, entwirft der Designer Leuchten für mehrere internationale Hersteller.
In Italien wird seine Arbeit u. a. mit Stilnovo, Stilkronen in Verbindung gebracht. Er entwirft zudem Modelle für SA Boulanger in Belgien, Leola in Deutschland oder Lyfa in Dänemark … und viele weitere.
Diese internationale Verbreitung erklärt zum Teil die Vielfalt der heute anzutreffenden Varianten – bei gleichbleibendem gemeinsamen Vokabular: monumentale Geometrie, modulare Konstruktion, poliertes Metall und in die Struktur integriertes Licht.
Die Lampenfassungen wurden von unserem Restaurator ausgetauscht, bevor die Leuchte in unsere Auswahl an Vintage-Kronleuchtern und -Hängeleuchten aufgenommen wurde, die Leuchten gewidmet ist, welche den Raum ebenso strukturieren wie sie ihn beleuchten.










