Akephaler Sukhothai Buddha in bhūmisparśa mudrā
€700,00
- Bronze-Torso von Buddha Shakyamuni, Sukhothai-Zeit, 15./16.
- Grünspan / schwarze Patina, Überreste von Sedimenten.
- Provenienz: Nachlass des Kunstsammlers und -händlers Claude de Marteau.
- Verkauft mit Herkunftsnachweis.
- Ohne Solce:: H 15 cm x B 16 cm x T 8 cm
- Sockel H 3 cm x B 17 cm x T 9 cm
1 im Geschäft erhältlich
Diese Skulptur stellt einen Buddha in bhūmisparśa mudrā dar, der Geste des „die Erde zum Zeugen nehmens“, die mit der Episode der Erleuchtung verbunden ist. Obwohl der Kopf fehlt, erlauben die Haltung, die Position der Arme und die Behandlung des Körpers eine konsequente Zuordnung zum Sukhothai-Stil, der in Thailand zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert entwickelt wurde.
Der Sukhothai-Stil zeichnet sich durch elegante Linien, geschmeidige Volumen und ein Streben nach formaler Ausgewogenheit aus, selbst in fragmentarischen Werken. Hier zeugen die Modellierung des Torsos, die zurückhaltende Haltung und die fließenden Bewegungen von einer Statue, die eine verinnerlichte Präsenz ausdrücken soll, die über die materielle Integrität der Figur hinausgeht.
Die akephalen Skulpturen aus dieser Zeit sollten nicht als unvollständig im ästhetischen Sinne verstanden werden, sondern als bedeutungsvolle archäologische Fragmente. Sie erinnern an die Bedingungen der Überlieferung alter Kunstwerke, die von der Zeit, den Reisen und manchmal von historischen Umwälzungen geprägt sind. Im Kontext des Theravāda-Buddhismus bleibt die symbolische Kraft der Erleuchtungsgeste intakt, selbst wenn der Gesichtsausdruck fehlt.
Dieser akephale Buddha ist ein authentisches Zeugnis der alten buddhistischen Kunst in Thailand, wo die Kraft der Geste und die Genauigkeit der Proportionen ausreichen, um das spirituelle Ideal des Buddhas zu vermitteln.







