Michel Ducaroy
Michel Ducaroy (1925–2009) zählt zu den bedeutendsten französischen Designern des 20. Jahrhunderts. In den 1950er Jahren trat er in die Dienste von Ligne Roset ein und trug maßgeblich dazu bei, das Familienunternehmen zu einem der führenden Hersteller von französischen Designmöbeln zu entwickeln. Sein gestalterischer Ansatz verband technische Innovation, Komfort und Funktionalität mit Formen, die den neuen Lebensgewohnheiten entsprachen.
Obwohl sein Name untrennbar mit dem berühmten Togo-Sofa verbunden bleibt, das 1973 entstand, entwarf Michel Ducaroy zahlreiche weitere ikonische Möbelstücke: Sofas, Sessel, Loungesessel, modulare Wandregale, Bücherregale und Aufbewahrungsmöbel. Seine Entwürfe zeichnen sich durch die konsequente Suche nach Schlichtheit, Modularität und Eleganz aus und nutzen die neuen Materialien sowie industriellen Fertigungstechniken, die die 1970er Jahre prägten.

Das 1973 von Michel Ducaroy für Ligne Roset entworfene Togo-Sofa gilt heute als eine der bedeutendsten Ikonen des französischen Designmöbels der 1970er Jahre.
Die Entwürfe von Michel Ducaroy für Ligne Roset überzeugen gleichermaßen durch ihre hochwertige Verarbeitung und ihre außergewöhnliche Zeitlosigkeit. Seine Modelle sind bei Liebhabern von Designsesseln, Vintage-Sesseln und französischen Möbeln des 20. Jahrhunderts besonders begehrt und fügen sich sowohl in moderne Wohnräume als auch in Sammlungen mit Schwerpunkt auf dem Design der 1960er und 1970er Jahre harmonisch ein.
