Jules Wabbes
Seine Entwürfe — Schreibtische, Tische, Schränke und Accessoires — kombinieren edle Hölzer mit Edelstahlstrukturen in einem steten Streben nach funktionaler Eleganz; als Brüsseler Antiquar und Dekorateur entwickelte er früh einen anspruchsvollen Ansatz, der auf architektonischer Strenge und Materialqualität basiert.
Jules Wabbes (1919–1974) zählt zu den maßgeblichen Protagonisten des belgischen Nachkriegsdesigns. Als Brüsseler Antiquar und Dekorateur entwickelte er ab Ende der 50er Jahre einen anspruchsvollen gestalterischen Ansatz, der auf architektonischer Strenge und Materialqualität gründet.
Seine Entwürfe — Schreibtische, Tische, Schränke sowie Leuchten und Wandappliken —, die in den 60er und 70er Jahren weite Verbreitung fanden, verbinden edle Hölzer mit Edelstahlstrukturen in einem steten Streben nach funktionaler Eleganz. In Zusammenarbeit mit dem Architekten André Jacqmain realisierte er bedeutende institutionelle Projekte, die ihm internationale Anerkennung verschafften. Der auf der Triennale von Mailand ausgezeichnete Jules Wabbes hinterließ ein Erbe von gelassener Modernität, das heute als eine der begehrtesten Signaturen des belgischen Mobiliars des 20. Jahrhunderts gilt.