Bhumisparsha Mudra | Ikonographie der Erleuchtung des Buddha

Diese Ikonographie ist besonders verbreitet in Thailand, Birma, Sri Lanka, Kambodscha sowie in den Himalaya-Regionen, wo zahlreiche weitere Mudras ebenfalls dargestellt werden. Diese Ikonographie ist zentral im Theravada-Buddhismus und zugleich vollständig in die Mahayana- und Vajrayana-Traditionen integriert.

Die bhūmisparśa mudrā, oder die „Geste der Anrufung der Erde als Zeugin“, bezeichnet den entscheidenden Moment, in dem Siddhartha Gautama, unter dem Bodhi-Baum in Bodh Gaya meditierend, mit seiner rechten Hand die Erde berührt, damit diese die Vollendung seiner Verdienste und seines spirituellen Weges bezeugt.

Diese Geste markiert den Sieg des Buddha über Mara und die Kräfte der Illusion, eine Episode, die als Maravijaya bekannt ist, und geht unmittelbar der Erlangung der Erleuchtung voraus. Diese Ikonographie ist zentral im Theravada-Buddhismus und zugleich vollständig in die Mahayana– und Vajrayana-Traditionen integriert.

In der buddhistischen Kunst wird der Buddha sitzend in Meditation dargestellt, das Gesicht heiter, ein Bild der Geistesbeherrschung, inneren Stabilität und spirituellen Vollendung. Diese Ikonographie ist besonders verbreitet in Thailand, Birma, Sri Lanka, Kambodscha sowie in den Himalaya-Regionen, wo zahlreiche weitere Mudras ebenfalls dargestellt werden.

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